Kapitaleinlagen

  • Freiwillige Einkäufe: Nach vorgängigem Antrag können Versicherte jederzeit Einzahlungen in die Stiftung vornehmen, um die Altersleistungen zu erhöhen. Ausnahme: Ein Vorbezug für Wohneigentum muss zuerst zurückbezahlt werden.
  • Einkaufspotenzial: Die Höhe der Einkaufslimite wird von der Vorsorgeeinrichtung berechnet.
  • Bezug der Einkäufe: Wurden Einkäufe getätigt, darf dieser Betrag in den darauf folgenden 3 Jahren nicht als Kapital bezogen werden. Gemäss einem Bundesgerichtsentscheid von 2010 gilt das auch für das schon vorhandene Sparkapital. Mit dieser Regelung soll eine vorübergehende steuerlich vorteilhafte Geldverschiebung verhindert werden. Aus Sicht des Vorsorgerechts kann das vor dem Einkauf vorhandene Sparkapital weiterhin auch während der 3-jährigen Sperrfrist bezogen werden. Die Pensionskasse General Electric Schweiz hält sich an die vorsorgerechtlichen Bestimmungen. Es muss jedoch damit gerechnet werden, dass die Steuerbehörde den Kapitalbezug nicht akzeptiert.
  • Zusatzkonto für vorzeitige Pensionierung: Versicherte können Leistungskürzungen bei einem vorzeitigen Altersrücktritt durch Einzahlungen auf ein Zusatzkonto ausgleichen. Diese sind erst möglich, wenn das ordentliche Einkaufspotenzial ausgeschöpft ist.
  • Steuerliche Auswirkungen: Der Versicherte muss die steuerlichen Folgen eines Einkaufs und eines Kapitalbezugs selber abklären und tragen.
  • Bezüge: Während der Tätigkeit bei General Electric (Schweiz) AG ist ein Vorbezug nur für selbstgenutztes Wohneigentum möglich.